Als ich heute in der Aula meiner Schule stand und der Trauerfeier zu Jörg Haiders Tod beiwohnte gingen mir so einige Gedanken durch den Kopf. Ursprünglich dachte ich mit dem Beweis, dass Jörg Haider 1,8 Promille im Blut hätte wären alle Verschwörungstheorien besiegt – doch jetzt geht es erst richtig los! In mehreren Diskussionen über den heutigen Tage verteilt stellten sich mir einige Fragen:
- Warum erfahren wir nichts von der Frau die Haider zuletzt überholte?
- Bis 23 Uhr war Haider in Velden und noch stocknüchtern – um 01:15 Uhr hatte er seinen Unfall. Von Velden nach Klagenfurt braucht man bei durchschnittlich 20 Minuten nach Klagenfurt, weitere 10 Minuten würde es bis nach Laimbichl benötigen. Wie konnte Jörg Haider also in 1 ¾ Stunden 1,8 Promille bekommen?
- Warum schweigt sich Stefan Petzner über eine „zeitliche Lücke“ aus?
- Was hat es mit diesen heftigen Telefonaten auf sich die es am Unglücksabend immer wieder gegeben haben soll?
Ich bin kein großer Fan der Verschwörungstheorien, ich finde aber mindestens eine dieser Frage äußerst interessant. Vielleicht können wir Kärntner aber auch einfach nicht verstehen, dass unser Landeshauptmann ebenfalls Fehler machte wie wir auch – seinen größten Fehler machte er wohl am 12. Oktober.
Amerika 9/11
Kärnten 12/10?




Wie auch immer, Haider war einer der beliebtesten Politiker im Land:
http://www.youtube.com/watch?v=y99q3ypoVwM
Gerüchte gibt es viele und was davon falsch und richtig ist, wird keiner mehr beantworten können.
Ich interessiere mich nicht für sog. „Verschwörungstheorien“, aber die Ungereimtheiten und Widersprüche wachsen, je mehr man sich mit der Sache befaßt.
Wer lückenlose Aufklärung fordert, ist „Verschwörungstheoretiker“?
Womöglich „rechtspopulistischer“??
Zitat:
„Jörg Haider: Volkswagen zum Loch im Dach
Verfasst von Christoph Kastius am Mo, 2008-10-20 12:49.
Heute erreichte mich eine e-Mail von Herrn Thul (Volkswagen), in der er folgende Stellungnahme abgegeben hat:
Peter Thul: “…uns liegt mitlerweile der Unfallbericht vor. Das Loch im Dach wurde offenbar durch ein Einsenrohr oder den Betonsockel verursacht. Aus dem Bericht geht zweifelsfrei hervor, dass mit dem Fahrzeug alles in Ordnung war. Ungereimtheiten gibt es lediglich zu den Umständen des Unfalls, die wir jedoch weder kommentieren, noch zu verantworten haben.”
Ich stelle also fest, das man zwar vermute, das es sich bei dem Loch im Dach entweder um den Betonsockel oder um den Zaunpfeiler gehandelt haben soll. Genau festlegen wollte man sich aber nicht.
Ich fragte dann bei VW nochmals nach, ob man die Möglichkeit hätte, diesen Untersuchungsbericht zu lesen, um mögliche Ungereimtheiten aufklären zu können.
Auf Nachfrage bei VW teilte dann der Pressesprecher Peter Thul folgendes mit: “Leider darf ich aus formell juristischen Gründen den Bericht nicht weitergeben, sie müssen sich direkt an die Staatsanwaltschaft in Österreich wenden.”
Ich rief dann bei der Staatsanwaltschaft in Klagenfurt (Österreich) an, … “
http://pressemitteilung.ws/node/138515
Rest in Peace, Jörg! Wir vergessen dich nie! Du bist ein richtig großer Mensch!